Überaktive Blase (OAB)
Plötzlicher, schwer zu unterdrückender Harndrang, selbst wenn die Blase nicht voll ist.

Eine überaktive Blase entsteht, wenn sich der Blasenmuskel unwillkürlich zusammenzieht. Sie kann in jedem Alter behandelt werden und ist keine unvermeidliche Alterserscheinung.
Die Anzeichen: plötzlicher Harndrang, Häufigkeit (mehr als siebenmal am Tag) und nächtliches Erwachen zum Wasserlassen. Verborgene Faktoren können dies begünstigen: konzentrierter Urin durch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, eine unbemerkte Harnwegsinfektion, ein undiagnostizierter Diabetes oder eine neurologische Erkrankung.
Weitere Informationen
Dieses detaillierte Informationsblatt wird auf Englisch angezeigt, während die Übersetzung vorbereitet wird.
Eine Blase, die sich zu früh zusammenzieht: plötzlicher, häufiger Harndrang, manchmal Urinverlust.
Definition
Eine überaktive Blase äußert sich durch plötzlichen, zwingenden Harndrang, oft häufig am Tag und in der Nacht, mit oder ohne Urinverlust. Der Blasenmuskel zieht sich zusammen, obwohl die Blase noch nicht voll ist.
Ursachen
Die Ursachen sind vielfältig: neurologische Erkrankungen, Alterung des Blasenmuskels, Verengungen (Prostata) oder ohne erkennbare Ursache. Koffein, Alkohol und Verstopfung verschlimmern die Symptome häufig.
Diagnose
- Dreitägiges Miktionsprotokoll.
- Urinuntersuchung zum Ausschluss einer Infektion.
- Ultraschall mit Restharnbestimmung; urodynamische Untersuchung bei Bedarf.
Behandlungen
Erster Schritt: Blasentraining, Beckenbodengymnastik und Anpassung der Trinkgewohnheiten. Bei Bedarf folgen Medikamente, die die Blase beruhigen. Bei therapieresistenten Formen kommen Botulinumtoxin-Injektionen oder Neuromodulation infrage. Jeder Schritt wird mit dem Arzt abgestimmt.
Bei einer überaktiven Blase kann der drangbedingte Urinabgang einen großen Teil der Blase auf einmal entleeren. Die saugfähige Flexi Plus oder Maxi Unterwäsche nimmt diese Menge unter normaler Kleidung schnell auf und neutralisiert Gerüche.
Aufklärende Inhalte für Familien und Pflegekräfte. Sie ersetzen keine ärztliche Beratung: Ein Arzt, eine Pflegefachkraft für Kontinenz oder ein Physiotherapeut stellt die Diagnose und wählt die Behandlung.
PFLEGE-ASSISTENT